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Individualsoftware für Unternehmen

Eine Webanwendung entwickeln lassen, die zu Ihren Abläufen passt

Wir entwickeln interne Tools, operative Plattformen und SaaS-Produkte für Unternehmen, deren Prozesse sich nicht in Standardsoftware pressen lassen. Sie sprechen dabei direkt mit den beiden Gründern, die Ihre Anwendung konzipieren und selbst programmieren. Der Code gehört Ihnen, ist dokumentiert und lässt sich an ein anderes Team übergeben.

  • Direkt mit den Gründern
  • Der Code gehört Ihnen
  • Interne Tools bis SaaS-Produkt

Typische Ausgangslagen

Wo Tabellen, Postfächer und Standardsoftware an Grenzen stoßen

Individualsoftware ist kein Selbstzweck. Sie lohnt sich dort, wo ein Kernprozess Ihr Geschäft trägt und die vorhandenen Werkzeuge ihn nur über Umwege abbilden.

01

Der Kernprozess lebt in Excel-Dateien

Angebote, Planungen und Freigaben laufen über Tabellen, die per E-Mail kreisen. Welche Version gilt, weiß oft nur eine Person, und jede Auswertung beginnt mit Zusammenkopieren.

02

Standardsoftware wird zurechtgebogen

Das gekaufte Tool deckt den Normalfall ab, für alles andere gibt es Zusatzfelder, Exportlisten und Notizen. Ihr Team arbeitet um die Software herum statt mit ihr, und neue Mitarbeitende lernen vor allem die Umwege.

03

Eine bestehende Anwendung soll weiter wachsen

Neue Anforderungen kommen hinzu, und die vorhandene Anwendung soll erweitert statt ersetzt werden. Für die Deutsche Bahn unterstützen wir die Weiterentwicklung einer Digital-Signage-Anwendung, deren Directus-CMS und Next.js-Frontend um neue Funktionen wachsen.

04

Aus einer Produktidee soll ein SaaS-Produkt werden

Das Fachkonzept steht, aber es fehlen Benutzerkonten, Abrechnung und ein Betrieb, der zuverlässig läuft. Für die Prevision UG entstand Komplify als zweisprachige SaaS-Plattform mit Domainverwaltung, mehrstufigen Website-Scans und Stripe-Abrechnung über Abos und Credits.

Was wir entwickeln

Bausteine, die wir für Ihre Business-Software entwickeln

Jede Anwendung ist anders geschnitten, doch bestimmte Bausteine kommen in fast jedem Projekt vor. Wir liefern sie als lauffähige Software, nicht als Konzeptpapier.

Operative Arbeitsbereiche für Ihr Team

Sie erhalten Masken, Listen und Statusabläufe für den Prozess, der heute in Tabellen steckt. Bei Agilico erstellen Teams Offerten mit Kunden- und Agenturkontakten und planen Print- und Digitaltermine in Kalendern und exportierbaren Publikationsplänen.

Dashboards und Auswertungen

Kennzahlen und Verläufe erscheinen dort, wo Entscheidungen fallen, und nicht erst im monatlichen Export. Im Komplify-Dashboard verfolgen Nutzer den Score-Verlauf, vergleichen Scans und exportieren Berichte als PDF oder CSV.

Rollen, Rechte und Nachvollziehbarkeit

Wer was sehen, ändern und freigeben darf, ist im System festgelegt und nicht in einer mündlichen Absprache. Wo es nötig ist, hält ein Audit-Trail Änderungen an kritischen Daten fest. Die Agilico-Plattform etwa ist durchgehend rollenbasiert aufgebaut.

SaaS-Grundlagen: Konten, Abos, Mandanten

Wir bauen Registrierung, Abonnements, nutzungsbasierte Credits und getrennte Datenbereiche je Kunde. Komplify rechnet über Stripe-Abonnements und Scan-Credits ab, bei PinnDeals setzt die Datenbank selbst die Kontingente der fünf Pakete durch.

Dokumente im Format, das der nächste Schritt braucht

Ihre Anwendung erzeugt Dateien genau so, wie Druckerei, Kunde oder Behörde sie erwarten. Bei Agilico gestalten Kunden ihre Inserate in öffentlichen Kampagnen-Shops und bezahlen über Stripe, danach erzeugt der Server druckfertige PDF/X-4-Dateien mit Farbprofil, Beschnitt und eingebetteten Schriften.

Tests, Deployment und Übergabe

Zu jeder Anwendung gehören automatisierte Tests, reproduzierbare Docker-Deployments über GitHub Actions und eine Dokumentation, mit der auch ein anderes Team weiterarbeiten kann. Für Anita haben wir eine Playwright-Suite aufgebaut, die jeden Stand des Entwicklungszweigs prüft, bevor er ausgeliefert wird.

Vorgehen

So wird aus Ihrem Prozess eine Webanwendung

Bei operativen Anwendungen gehen wir in vier Schritten vor. Entscheidend ist, dass Ihr Team früh mit echter Software arbeitet und nicht mit Klickdummys.

  1. 01

    Den Ist-Prozess an einem echten Vorgang aufnehmen

    Wir gehen einen realen Vorgang mit den Menschen durch, die ihn täglich bearbeiten: welche Daten entstehen, wer entscheidet und wo heute Tabellen oder E-Mails einspringen. Daraus entsteht ein Datenmodell, bevor die erste Maske gezeichnet wird.

  2. 02

    Den kleinsten nutzbaren Ausschnitt festlegen

    Wir wählen den Teil des Prozesses, der als erste Version echten Nutzen bringt, und stellen den Rest bewusst zurück. Je nach Umfang arbeitet Ihr Team so typischerweise nach 3 bis 6 Wochen mit einer ersten Version.

  3. 03

    In Iterationen mit realistischen Daten entwickeln

    Sie sehen den Fortschritt regelmäßig in einer Testumgebung mit realistischen Daten, nicht auf Folien. Rückmeldungen aus dem Fachbereich fließen in die nächste Iteration ein, bevor sich falsche Annahmen festsetzen.

  4. 04

    Datenübernahme, Go-live und Betrieb

    Wir übernehmen Bestandsdaten aus Tabellen oder Altsystemen, nehmen die Anwendung in Betrieb und begleiten die ersten Wochen im Alltag. Danach entwickeln wir weiter oder übergeben den dokumentierten Code an Ihr Team.

Technologie

Technik, die sich warten und übergeben lässt

Für Webanwendungen setzen wir meist auf React oder Next.js mit TypeScript im Frontend und auf Node.js mit Express oder Fastify im Backend. Die Daten liegen in PostgreSQL, der Zugriff läuft über Prisma und mit Zod validierte Schnittstellen. Betrieben wird in Docker-Containern oder auf AWS, ausgeliefert über GitHub Actions.

Die Auswahl folgt Ihren Anforderungen und Ihrer Betriebsumgebung. Wo Rechenlast oder Systemnähe es verlangen, ergänzen wir Python oder C++. Bei der Deutschen Bahn arbeiten wir dagegen im vorhandenen Stack aus Directus, Next.js und TypeScript weiter. Entscheidend ist ein Stack, den ein anderes Team ohne exotisches Spezialwissen übernehmen kann.

Typischer Stack

  • React
  • Next.js
  • TypeScript
  • Node.js
  • Express
  • Fastify
  • PostgreSQL
  • Prisma
  • AWS
  • Docker

Häufige Fragen

Häufige Fragen, bevor Sie eine Webanwendung entwickeln lassen

Der Aufwand hängt von Funktionsumfang, Integrationen, Sicherheitsanforderungen und vorhandenen Systemen ab, deshalb nennen wir keine Pauschalpreise. Im kostenlosen 30-Minuten-Gespräch ordnen wir Ihr Vorhaben ein. Danach erhalten Sie einen transparenten Vorschlag zu Vorgehen, Meilensteinen und Abrechnung.

Typischerweise arbeitet Ihr Team nach 3 bis 6 Wochen mit einer ersten Version, abhängig vom Umfang und den nötigen Anbindungen. Diese Version deckt einen klar abgegrenzten Teil des Prozesses ab und wächst danach schrittweise. Einen festen Termin nennen wir erst, wenn der Umfang geklärt ist.

Wenn eine etablierte Standardlösung Ihren Prozess ohne größere Umwege abdeckt, raten wir Ihnen zu ihr. Individualsoftware lohnt sich, wenn der Prozess Sie vom Wettbewerb unterscheidet oder die Anpassung von Standardsoftware mehr Aufwand erzeugt, als sie spart. Oft ist eine Kombination sinnvoll: Standardsoftware für Buchhaltung oder CRM, eine eigene Anwendung für den Kernprozess.

Ja. Am Anfang steht eine Durchsicht von Code, Architektur und Deployment, danach sagen wir Ihnen offen, was sich erweitern lässt und wo Umbauten nötig sind. Bei der Deutschen Bahn unterstützen wir zum Beispiel die Weiterentwicklung einer bestehenden Digital-Signage-Anwendung auf Basis von Directus und Next.js.

Ihnen. Sie erhalten den vollständigen, dokumentierten Quellcode, und es gibt keinen künstlichen Lock-in. Weil wir auf verbreitete Technologien setzen, kann ein anderes Team oder Ihre eigene IT die Anwendung jederzeit weiterführen.